Milch

Jede Säugetiermutter, egal ob Mensch, Hund oder Kuh, gibt Milch für ihren neugeborenen Nachwuchs. Um Milch zu geben, muss eine „Milchkuh“ jedes Jahr künstlich befruchtet werden und ist somit fast ihr ganzes Leben lang schwanger. Nach der Geburt ihres Kalbes wird dieses von der Mutter getrennt, da wir die natürliche Nahrung des Kalbes, seine Muttermilch, für uns Menschen beanspruchen. Diese Trennung empfinden Mutter und Kind als sehr belastend und schmerzhaft. Das äußert sich in tagelangem Rufen der Kuhmutter nach ihrem Kalb und in ähnlichen psychischen Belastungen wie sie Menschen erfahren, die ein Kind verlieren.

Wenn eine auf Hochleistung gezüchtete „Milchkuh“ nach fünf Jahren nicht mehr „rentabel“ ist, wird sie getötet. Mitunter sind die Kühe während ihrer Schlachtung schwanger, was die ungeborenen Kälber als „Abfallprodukt“ auf dem Müll des Schlachthofs landen lässt.

Da die Kuhmilch eigentlich für das Kalb und nicht für den Menschen bestimmt ist, birgt sie gesundheitliche Risiken für den menschlichen Körper. Der Konsum von Milch steht nicht nur mit verschiedenen Krebsarten wie Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs in Zusammenhang, sondern auch mit Alzheimer, Multipler Sklerose, Parkinson, Diabetes und unterschiedlichen Allergien. Außerdem manifestiert sich unter anderem an dem erhöhten Osteoporosevorkommen in Ländern mit hohem Milchkonsum die Tatsache, dass Kuhmilch dem Körper – entgegen der verbreiteten Meinung – mehr Calcium entzieht als zuführt.

Auch die Umwelt leidet unter der Milchproduktion. Eine Kuh belastet das Klima, unter anderem durch den hohen Methangasausstoß, stärker als zwei durchschnittliche Autos.

Eine Alternative zur gesundheits- und klimaschädlichen Kuhmilch, die für großes Tierleid verantwortlich ist, bieten zahlreiche Pflanzenmilchsorten wie Mandelmilch, Hafermilch oder Reismilch.